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07.11.2018 -31.10.2019

Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek „So leben sie noch heute: Europa illustriert die Grimms“


Die Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm sind das weltweit meistübersetzte und illustrierte Werk deutscher Sprache. Jährlich erscheint eine große Zahl von Märchenausgaben, von denen viele in der biedermeierlichen Bildtradition von Emil Grimm und Ludwig Richter stehen. Bilder vom deutschen Wald und der mittelalterlichen Fachwerkstadt haben sich als Märchenkulisse fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Viele Illustratoren haben aber auch mit der biedermeierlichen Bildtradition gebrochen und sind überraschend andere Wege der Märchenillustration gegangen.
Die Ausstellung „So leben sie noch heute: Europa illustriert die Grimms“ nimmt die aktuelle europäische Märchenillustration in ihrer ganzen Breite in den Blick. Eine repräsentative Auswahl von Märchenausgaben aus 17 Ländern zeigt, wie frei von Bildtraditionen, wie originell, kühn und witzig die Märchen in die Gegenwart geholt werden können. Wie in den Märchen ist vieles möglich: Rotkäppchen verliert sich im Großstadtdschungel (Roberto Innocenti), Hänsel und Gretel irren als Comicfiguren durch den Wald (Sophia Martineck), die Bremer Stadtmusikanten werden zu kämpferischen Arbeiterführern (Claudia Palmarucci).
Die Jahresausstellung lädt dazu ein, das Fantastische und Wunderbare der Märchen in be- und entzaubernden Bildern neu zu entdecken. Sie ist ein Beitrag zum europäischen Kulturerbejahr 2018 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Am 28.2. und 1.3.2019 findet eine internationale Tagung zur europäischen Märchenillustration statt.
Zur Ausstellung werden Workshops für Schulklassen angeboten.
Die Austellung ist bis Ende Oktober 2019 in der Schatzkammer von Schloss Blutenburg zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.
Details: Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek „So leben sie noch heute: Europa illustriert die Grimms“


06.12.2018 -30.06.2019

Ausstellung „Mein Bild von Georgien“ im Kinderbuchhaus Hamburg


Das Kinderbuchhaus im Altonaer Museum ist bis Ende Juni 2019 eine Station des Projekts „Mein Bild von Georgien“. Präsentiert werden die eindrucksvollen Statements von elf jungen georgischen Künstlerinnen und Künstlern in einer um Bücher, Originale und Artefakte erweiterten Ausstellung. Begleitend zu den Bildern der georgischen Künstlerinnen und Künstler werden Bücher gezeigt, die das Land Georgien anschaulich werden lassen. Das sind Kinderbücher, aber auch Kochbücher oder Fotoreportagen und Bücher über die georgische Schrift und andere Schriftkulturen. Zu sehen sind Skizzen und Illustrationen, die die beteiligten Künstlerinnen und Künstler dem Kinderbuchhaus auf der Buchmesse in Frankfurt zur Verfügung stellten, damit auch der Entstehungsprozess der Bilder für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung anschaulich gezeigt werden kann. U. a. ist eine georgische Schreibmaschine zu sehen. Die georgische Schrift ist UNESCO Weltkulturerbe und für die Georgierinnen und Georgier ein wichtiges Motiv der Identitätsbildung nach langer Fremdbestimmtheit. Ist Schrift und das jeweils individuelle Aneignen von Schrift durch das Individuum kulturell identitätsstiftend? Was meint Handschrift heute in unserer digitalen Gesellschaft, die zugleich auch Migrationsgesellschaft ist? Zu diesen und auch zu anderen Themen, wie Mythos, Märchen, fremde Welten, Heimat und neues Zuhause hat das Team des Kinderbuchhauses Bücher, Bilder und Werkstattangebote zusammengestellt.
Details: Ausstellung „Mein Bild von Georgien“ im Kinderbuchhaus Hamburg


01.03.2019 -29.09.2019

Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek: Bunt ist es hinter den sieben Bergen. Illustrationen zu Grimms Märchen aus sieben Jahrzehnten


Ob heiter oder rätselhaft, beunruhigend oder verträumt: Märchen werden seit ihrer Aufzeichnung für Kinder fast immer bebildert. Das gilt insbesondere für die Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm, die zu den meist illustrierten Werken der Weltliteratur zählen.
Die Ausstellung „Bunt ist es hinter den sieben Bergen“ zeigt anhand ausgewählter Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum, wie reich die Märchenillustration seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist, wie sie immer wieder neue Wege gesucht und gefunden hat und damit einen unerschöpflichen Schatz an illustrierten Märchenausgaben hervorgebracht hat. Gezeigt werden rund 80 Illustrationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die für die Ausstellungen digitalisiert wurden. Vertreten sind Künstler wie Janosch, Karl Phillipp Waechter, Lisbeth Zwerger, Henning Wagenbreth, Binette Schroeder und viele mehr. Die bildnerische Spannbreite reicht von den innovativen Märchenauffassungen aus der Schweiz der 50er Jahre über Märchenkarikaturen der antiautoritären Bewegung der 70er Jahre bis hin zu verstörenden künstlerisch ambitionierten Illustrationen im 21. Jahrhundert. Sie macht sichtbar, wie die Illustration traditioneller Märchen sich über sieben Jahrzehnte immer wieder neu erfunden und das Feld der heutigen Märchenillustration für vielfältige Experimente geöffnet hat. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 28. Februar 2019 um 19.30 Uhr mit einem Werkstattgespräch eröffnet. Die beiden Illustratorinnen Binette Schroeder und Katrin Stangl aus Deutschland und der spanische Illustrator Adolfo Serra diskutieren mit Moderatorin Christine Knödler über verschiedene Bilder und Zugänge zu den Märchen der Brüder Grimm.
Das Gespräch findet im Rahmen der internationalen Tagung „Europa illustriert die Grimms“ statt,
die die Internationale Jugendbibliothek zusammen mit der Universität Antwerpen und der Universität Tübingen veranstaltet.
Die Ausstellung ist vom 1. März bis zum 29. September 2019 in der Internationalen Jugendbibliothek in München zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Details: Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek: Bunt ist es hinter den sieben Bergen. Illustrationen zu Grimms Märchen aus sieben Jahrzehnten


13.03.2019 -24.06.2019

Bücherfrühling des Landes Sachsen-Anhalt


Am 13. März um 18.00 Uhr wird der Bücherfrühling 2019 des Landes Sachsen-Anhalt im Soziokulturellen Zentrum in Burg feierlich eröffnet mit Lesungen von Stephan Seidel und Danilo Pockrandt sowie Schülerinnen des Gymnasiums Burg und der Grundschule Niegripp. Bis zum 24. Juni stehen auf dem Programm des Bücherfrühlings Lesungen, Buchpremieren, Vorlesestunden und die Premiere des Schulschreiberbuches „Havelberger Dichterzwerge reisen über alle Berge“.
Details: Bücherfrühling des Landes Sachsen-Anhalt


13.03.2019 -23.05.2019

19. Quedlinburger Bücherfrühling


Von Mitte März bis Ende Mai bietet der 19. Bücherfrühling in der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg Lesungen, Filmvorstellungen und Literaturveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Um „Astrid Lindgrens Reise durch die phantasievolle Welt“ geht es bei der Lesenacht für Kinder am 29. März im Café Wirbelwind. Die Leseratte ist für Eltern, Kinder und Großeltern in der Kinderbibliothek Harz unterwegs und bei einem Schulprojekt zum Welttag des Buches am 23. April können Schülerinnen und Schüler eine Buchhandlung entdecken. Die Lyonel-Feininger-Galerie lädt Kindergartengruppen ein, „Das kleine Ich bin ich“ im Kamishibai Theater kennenzulernen und Kirsten Fuchs liest aus „Der Miesepups“ im Kulturzentrum Reichenstraße. Mit einem literarischen Frühlingsfest feiert das Kinder und Jugendhaus Haltestelle am 18. Mai seinen 33. Geburtstag. 
Details: 19. Quedlinburger Bücherfrühling


23.04.2019 -09.06.2019

22. Thüringer Literaturtage


„Wer ist: Ich? Wer sind: Wir?“ lautet das Motto der 22. Thüringer Literatur- und Autorentage, die dazu einladen, in den Spiegel zu sehen. Auch wenn das nicht ganz ungefährlich ist. Von April bis Juni finden Lesungen und literarische Veranstaltungen in ganz Thüringen statt. Den Höhepunkt bildet das Literatur-Wochenende auf Burg Ranis vom 6. bis zum 9. Juni mit literarischem Brunch, Autorengesprächen, Live-Hörspiel, Lyrik im Konzert und Kinderprogramm.
Details: 22. Thüringer Literaturtage


27.04.2019 -28.06.2019

Norddeutscher Bücherfrühling 2019


Mit einer Lesung aus seinem Buch „Der Apfelbaum“ eröffnet Christian Berkel am 27. April im Schauspielhaus in Neubrandenburg den 29. Norddeutschen Bücherfrühling. Die Stadt Neubrandenburg und ihre Kultureinrichtungen sowie Literaturvereine, Buchhandlungen und weitere Partner bieten wieder gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Bis Ende Juni stehen neben Lesungen Vorlese–Samstage in der Kinderbibliothek, die Eröffnung der „FerienLeseLust“, Puppentheater und das Sommerfest im Brigitte-Reimann-Literaturhaus auf dem Programm. Am 28. Juni verleiht die Annalise-Wagner-Stiftung zum 28. Mal den Annalise-Wagner-Preis an einen Text, der inhaltlich Bezug auf die Region Mecklenburg-Strelitz nimmt.
Details: Norddeutscher Bücherfrühling 2019


27.04.2019 -09.06.2019

Ausstellung „Bildwelten - nicht nur für Kinder“ im Museum Barockscheune in Volkach


Die Ausstellung „Bildwelten - nicht nur für Kinder. Märchen - Mythen - Phantastische Welten“ der Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. bietet Einblicke in die Illustrationskunst der Künstlerinnen und Künstler Manfred Bofinger, Klaus Ensikat, Werner Klemke und Nuria Quevedo, die in der DDR lebten und wirkten und hohe nationale und auch internationale Anerkennung erwarben. An einzelnen Beispielen wird auf Berührungen und Unterschiede der Illustrationsstile in Ost und West verwiesen, indem gezeigt wird, wie derselbe Text bzw. dasselbe Genre mit unterschiedlichen Handschriften in Ost und West begleitet wird:  Franz Fühmanns Prometheus mit Bildern von Nuria Quevedo und Susanne Janssen. Christoph Heins Das Wildpferd unterm Kachelofen mit Bildern von Manfred Bofinger und Rotraut Susanne Berner. Die märchenhaften Bildwelten von Klaus Ensikat, Nikolaus Heidelbach und Werner Klemke. Ein ganzer Komplex ist dem Krabat-Mythos gewidmet. Neben der bekannten Fassung von Otfried Preußler werden auch die beiden sorbischen Dichtungen von Jurij Br?zan und M?r?in Nowak-Njechor?skis mit ihren Illustrationen vorgestellt. Die originellen, ausdruckstarken Bilder von Herbert Holzing sowie von Werner Klemke und M?r?in Nowak-Njechor?ski bieten einen vielschichtigen Zugang zur sorbischen Krabat-Sage, der noch verstärkt wird durch Fotos von dem Handlungsort des phantastischen Geschehens im Koselbruch von Schwarzkollm, wo noch heute die Geschichte in einem großen Museumskomplex mit Festspielen lebendig gehalten wird. Die deutliche Präferenz der ostdeutschen Illustrationskunst folgt einer bewussten Entscheidung: Die Künstler der DDR blieben selbst dann im Westen für lange Zeit Unbekannte, als sie auf der internationalen Bühne bereits präsent waren. Wichtig erschien den beiden Kuratorinnen Prof. Dr. Karin Richter (Universität Erfurt) und Dr. Jana Mikota (Universität Siegen), an einigen Beispielen einen reizvollen Ost-West-Vergleich anzuregen und durch unterschiedliche Blickwinkel den Text-Bild-Bezug zu betrachten. Dies ist nicht nur bei Berner und Bofinger zu Heins Wildpferd erhellend, sondern auch bei den Bildern von Nikolaus Heidelbach und Werner Klemke zu den Prachtausgaben von Hans Christian Andersens Märchen, die beide im Beltz Verlag erschienen sind. Auch die so unterschiedlichen Darstellungen der Krabat-Sage auf der textlichen und bildlichen Ebene könnten neue Zugänge zu dieser vielschichtigen Sagenwelt anregen.
Die Ausstellung steht in enger Verbindung mit der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur am 23. und 24. Mai 2019 im Volkacher Schelfenhaus. Die Ausstellungseröffnung bereits am 27. April 2019 soll vielen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen in der Region den Besuch ermöglichen. An einigen Tagen werden die beiden Kuratorinnen geführte Rundgänge und Begleitveranstaltungen anbieten.
Details: Ausstellung „Bildwelten - nicht nur für Kinder“ im Museum Barockscheune in Volkach


02.05.2019 -19.12.2019

Vorlesestunde in der Stadtbibliothek Fürstenwalde


Jeden Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr lesen Ehrenamtliche in der Stadtbibliothek Fürstenwalde Geschichten für Kinder von 6 bis 10 Jahren vor. Der Eintritt ist frei.
Details: Vorlesestunde in der Stadtbibliothek Fürstenwalde


02.05.2019 -02.06.2019

StadtLesen im Mai 2019


Unter der Schirmherrschaft der österreichischen UNESCO-Kommission veranstaltet die Salzburger Innovationswerkstatt in diesem Jahr zum 11. Mal das Kulturprojekt StadtLesen. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag werden öffentliche Stadtplätze in gemütliche Leseoasen verwandelt. Mehr als 3000 Bücher aller Genres und bequeme Lesemöbel stehen täglich von 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit bei freiem Eintritt zum Schmökern bereit. Ein Buch am Bücherturm aussuchen, sich einen Sitzsack schnappen und eintauchen ins Buchstabenmeer - das ist StadtLesen. Warme Decken liegen für kühlere Leseabende bereit und Sonnenschirme spenden tagsüber Schatten. An der Readers Corner darf aus eigenen Werken gelesen werden. Freitags sind alle Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren und der Sonntag ist Familienlesetag. Termine im Mai:
02. bis 05.05.2019, Frankfurt (Oder), Marktplatz;
09. bis 12.05.2019, Selb, Martin-Luther-Platz;
15. bis 19.05.2019, Heidelberg, Universitätsplatz;
23. bis 26.05.2019, Dessau-Roßlau, Marktplatz;
30.5. bis 2.6.2019, Kassel, Rainer-Dierichs-Platz.
Details: StadtLesen im Mai 2019

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