Meldung

Libraries for Future

20.09.2019

Bibliotheken setzen sich für den Klimaschutz ein




www.biblio2030.de
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© Deutscher Bibliotheksverband e. V.
Am 20. September 2019 findet in vielen deutschen Städten der dritte globale Klimastreik statt. Mit dabei sind auch zahlreiche Bibliotheksmitarbeitende, die sich für die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit einsetzen.
Als öffentliche Einrichtung ist es der Auftrag und die gesellschaftliche Verantwortung von Bibliotheken, Informationen bereitzustellen und Wissen zu vermitteln, um es Nutzerinnen und Nutzer von Bibliotheken zu ermöglichen, sich über den Klimawandel und seine Folgen zu informieren. Darüber hinaus können Bibliotheken Vorbild sein, indem sie beispielsweise nachhaltige Bautechniken und Dienstleistungen nutzen und darüber informieren. Sie können Bildungspartner sein, indem sie das Verständnis und das Handeln für Nachhaltigkeit in ihren Gemeinden fördern.

Professionelle Partner bei der Umsetzung der Ziele der UN-Agenda 2030
Im Rahmen der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der daran angepassten Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland setzt sich der Deutsche Bibliotheksverband für die Erreichung der in 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele ein. Die 17 Nachhaltigkeitsziele umfassen neben umweltbezogenen Zielen wie Klimaschutz, sauberes Wasser und saubere Energie unter anderem auch Ziele zu Bildung, nachhaltigem Konsum, menschenwürdiger Arbeit oder Wirtschaftswachstum. Bei der Umsetzung dieser Ziele sind Bibliotheken professionelle und zuverlässige Partner mit einem engmaschigen Netz an Standorten. Vor allem bieten sie den in der Agenda genannten „Zugang zu Informationen“, der die Umsetzung aller Ziele unterstützt.

dbv begrüßt die Initiative Libraries4Future
Der Deutsche Bibliotheksverband begrüßt daher die Initiative libraries4future.org, die zum verstärkten Einsatz der Bibliotheksmitarbeitenden für den Klimaschutz aufruft. Weltweit engagieren sich Bibliotheken mit Informationsveranstaltungen, Kampagnen und Aktionen für die Umsetzung der UN-Agenda. Wie beispielsweise die Stadtbibliothek in Rheine. Statt Plastiktaschen hat die Bibliothek sogenannte „Klimataschen“ eingeführt. Sie sind mehrfach verwendbar, aus recyceltem Material, groß genug für Bücher und Spiele und gleichzeitig Werbeträger für die Botschaft „Klimaschutz“. Nach Ablauf der Ausleihfrist werden dann nicht nur die Medien, sondern auch die Taschen in die Bibliothek zurückgebracht, sodass sie der Nächste benutzen kann.

Beispiele für nachhaltige Bibliotheksarbeit
Weitere Beispiele, wie nachhaltige Bibliotheksarbeit aussehen kann und wie Bibliotheken in den deutschsprachigen Ländern mit Projekten und Angeboten zur Erfüllung der Ziele beitragen können, versammelt die Internetseite des Bibliotheksverbandes www.biblio2030.de.

Kontakt:
Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Kristin Bäßler, Leitung Kommunikation
Tel.: (030) 644 98 99 25
E-Mail: presse@bibliotheksverband.de
www.bibliotheksverband.de
Redaktionskontakt: schuster@dipf.de